Diese flache Wanderung startet in Rapperswil SG und führt durch das Gelände der Fachhochschule OST, direkt am Zürichsee. Der Seedamm, der den Zürich- vom Obersee trennt, ist gut sichtbar. Zwei Drittel des Wassers stammen aus dem Linth Kanal. Ein idealer Ort zur Beobachtung von Winter-
Wasservögeln wie Eider-, Tafel-, Kolben-, Reiher-, Knäck- und Löffelenten.
Der Uferweg führt weiter zum Kloster Mariazell Wurmsbach, wo sich eine Mittagsrast mit Blick auf die verschneiten Glarner Alpen anbietet. Vorbei an Bollingen und dem Ziegelhof endet die Wanderung beim Bahnhof Schmerikon SG.
Information
Wanderroute
Auf swisstopo anzeigen
Daten:
swisstopo,
www.thurgauer-wanderwege.ch
Daten:
swisstopo,
www.thurgauer-wanderwege.ch
Rapperswil SG, Bahnhof
0:00
0:00
Busskirch
0:30
0:30
Kloster Wurmsbach
1:20
0:50
Bollingen
2:00
0:40
Schmerikon
3:00
1:00
Wandervorschläge
Nr. TG2323
Egg SZ, Schlapprig
— Altendorf
• SZ
Sihlsee - Etzelwerk - Zürichsee
Sihlsee und oberer Zürichsee sind zur Wasserkraftnutzung miteinander verbunden. Das Sihlsee-Wasser wird im SBB-Kraftwerk Etzel zur Bahnstromproduktion turbiniert. Es kann aber auch Wasser von Zürichsee zum Sihlsee hochgepumpt werden und erneut zur Stromproduktion genutzt werden.
Wir wandern vom Beginn der Druckleitung am Sihlsee zum Etzelwerk bis zum Einlauf in den Oberen Zürichsee. Teufelsbrücke über die Sihl und St. Meinrad am Pilgerweg nach Einsiedeln sind weitere Höhepunkte. Herrliche Aussicht auf Zürichsee, Ufenau, Rapperswil, Obersee.
Nr. TG2210
Maur
• ZH
Um den Greifensee
Die Greifensee-Landschaft ist ein Kind der eiszeitlichen Gletscher. Vor 6000 Jahren entstanden rund um den Greifensee die ersten Pfahlbaudörfer. 2011 wurde das Gebiet Storen/Wildsberg zum UNESCO Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» erklärt. Im 20. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung rund um den See stark. Deshalb erliess der Kanton Zürich bereits 1941 eine erste Schutzverordnung.
Wir umrunden den See auf Kieswegen, vorbei an Flachmooren, Riedwiesen und Schilfflächen. Immer wieder führen Holzstege durch diese vulnerablen, geschützten Flächen ans Wasser. So lassen sich gegen 400 Pflanzenarten und über 120 Zugvogelarten, die im Frühling und Herbst die Buchten als Rast- und Überwinterungsort benützen, schützen und teilweise beobachten. In der Ferne schweift der Blick in die um diese Jahreszeit mehrheitlich noch weissen Berge, von den Zürcher Oberländern wie Hörnli und Bachtel, den St. Gallern Säntis und Churfirsten vorbei an den Glarneralpen mit Mürtschenstock, Glärnisch, Tödi und Clariden zu den Schwyzer Bergen mit den Mythen.
Nr. TG2018
Kempten
— Bauma
• ZH
Auf den Spuren von Guyer-Zeller
Wir wandern ab dem Bahnhof Kempten entlang dem Chämtnerbach durch’s Tobel, hinauf nach Bäretswil. Einer der reizvollsten Wanderabschnitte auf dem Industrielehrpfad Zürcheroberland (ILP). Es geht vorbei an rauschenden «Giessen» und Weihern und interessanten Anlagen zur Wasserkraftnutzung. Von Bäretswil führt der ILP, typisch für die Zürcher Oberland-Landschaft, durch Weiler und dem Wissenbach entlang zum Neuthal. Im Neuthal gibt es verschiedenste Attraktionen wie: Industrieensemble, Museumsspinnerei, Leben und Werk von Adolf Guyer-Zeller. Der Weg hinunter nach Bauma führt am Friedhof vorbei, wo das monumentale Grab des Industrie-Pioniers und Erfinders der Jungfraubahn, Adolf Guyer-Zeller, besucht werden kann.