Wandervorschläge • Thurgauer Wanderwege

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Zur Täuferhööli und Frauebrünneli Nr. TG2117
Bäretswil — Steg • ZH

Zur Täuferhööli und Frauebrünneli

Die Wanderung beginnt in Bäretswil beim Bahnhof, ehemals Uerikon-Bauma-Bahn. In südöstlicher Richtung geht es dem Aabach entlang hinauf bis Stockrüti. Die Saagi in Stockrüti ist die letzte noch betriebsfähige Sägerei mit Wasserkraftnutzung im Kanton Zürich. Weiter geht es hinauf zur Täuferhöhle, welche über schmale Wege und Treppenstufen erreichbar ist. Im 16. Jahrhundert bot sie den Anhängern der Täuferbewegung Schutz. Über Treppenstufen und Wurzelwege geht es steil hoch zum Frauenbrünneli. Es folgt ein wunderbarer Panoramaweg mit Blick ins Tösstal, auf die Höhen des Zürcher Oberlandes und Richtung Glarnerland. Über Ghöch, Ghöchweid, Neuhaus, Schloss bleiben wir auf über 900 m Höhe. Über Rappengubel steigen wir steil hinunter nach Steg ZH, wo wir in der Bäckerei Voland einkehren können und auch noch feine Tösstalerspezialitäten, z.B. Baumerfladen, kaufen können.
Über den Grenzsteinweg Nr. TG2118
Neuhausen, Bushaltestelle Herbstäcker — Osterfingen • SH

Über den Grenzsteinweg

Wir starten in Neuhausen und wandern durch Wälder des Schaffhauser Südrandens in die Weinbauregion Wilchingen-Osterfingen. Es geht vorbei am Aazheimerhof der vor 400 Jahren als Bauerngut und Sommersitz der Äbte von Rheinau erbaut wurde. Beim Landesgrenzstein Nr. 67 erhebt sich aus einer Bohnerzgrube ein erratischer Block, genannt «grauer Stein». Bereits 1330 wurde er als Gemarkungsstein von Neunkirch erwähnt. Zwischen Erlenboden und Wasenhütte besiedeln Sika-Hirsche, eine aus China stammenden Hirschart, das prächtige Waldgebiet. Über Rossberg geht es zur Burgruine Radegg mit Weitblick weit über das vom Wein geprägte Klettgauertal hinaus. Das erstmals 1472 erwähnte Bad Osterfingen ist heute bekannt für sein Weingut und den Landgasthof. Das im Bundesinventar erwähnte und geschützte Dorfbild von Osterfingen bildet einen hervorragenden Rahmen, um einen erlesenen Schaffhauser Blauburgunder zu kredenzen.
Sicht auf den Untersee Nr. TG2122
Kalchrain — Mammern • TG

Sicht auf den Untersee

Die Wanderung beginnt in Kalchrain und führt in gemächlichem Tempo in nördlicher Richtung.Nach einem kurzen Anstieg durchquert der Weg den Hörnliwald, wobei der höchste Punkt, das Hörnli, östlich umrundet wird. Beim Waldaustritt erschliesst sich der Blick in die Geländekammer um den Weiler Weierholz. Via Immelhausen gibt es einen kleinen Abstieg nach Klingenzell, wo sich eine herrliche Aussicht auf den Untersee bietet. Das Restaurant Klingenzellerhof lädt nun zur Mittagspause ein. Frisch gestärkt nimmt die Wanderguppe nun den Aussichtspunkt Hochwacht in Angriff, um anschliessend durch den Wald und vorbei an Obstanlagen hinab nach Mammern zu gelangen.
Rundwanderung zur Waldschenke Nr. TG2101
Bischofszell Stadt • TG

Rundwanderung zur Waldschenke

Unsere Wanderung führt uns in Richtung Bisrüti. Nach einer kurzen Waldpassage führt uns der Weg Richtung Horbachweiher. Im Winter ist es besonders schön, da man eine offene Sicht auf das Wasser hat. Wir folgen der schönen Weiherlandschaft bis Hauptwil. In der Waldschenke haben wir die Gelegenheit, einen Kaffee zu trinken. Wir kehren zum Ausgangsort zurück.
Über den Stählibuck nach Frauenfeld Nr. TG2099
Felben-Wellhausen — Frauenfeld • TG

Über den Stählibuck nach Frauenfeld

Die Wanderung beginnt am Bahnhof Felben-Wellhausen und führt auf verschlungenen Feld- und Waldwegen via Rüti zum Aussichtsturm Stählibuck. Von dort lohnt sich ein Rundblick über den noch winterlich verschlafenen Thurgau. Durch das malerische Mülitöbeli führt der Weg dann an den Bahnhof Frauenfeld, wo die Wanderung endet.
Ausicht über den Bodensee Nr. TG2002
Bottighofen — End point • TG

Ausicht über den Bodensee

Nach einem leichten Aufstieg in Richtung Kleinrigi geniessen wir immer wieder die Aussicht auf den beleuchteten Bodensee. Wald- und Feldwege führen auf der Anhöhe in südöstliche Richtung nach Altnau und zum Güttinger Wald. Diesen streifen wir aber nur am Waldrand. Bei Burstel nehmen wir den leichten Abstieg nach Kesswil in Angriff.
Über den Ottenberg Nr. TG2001
Berg TG — Weinfelden • TG

Über den Ottenberg

Durch das Dorf Berg wandernd gelangen wir bald auf einen aussichtsreichen Höhenweg der uns hinauf zum höchsten Punkt des Ottenbergs und zur Mittagsrast führt. Vom Start bis zum Ziel begleiten uns am Horizont die weissen Spitzen des Alpsteinmassivs. Nach der Mittagspause wendet sich der Weg auf die Nordseite des Hügelzugs und gibt kurz die Sicht ins Kemmental und den Seerücken frei. Dann geht es abwärts Richtung Ottoberg und Thurtal (Wanderstöcke vorteilhaft). Oberhalb Ottoberg überrascht die grandiose Aussicht in die Weite des Thurtals. Wir durchqueren das Dorf Ottoberg mit seinen prächtigen Riegelhäusern und wandern weiter abwärts. Im Tal angekommen lassen wir die Tour auf ebenem Weg gemütlich Richtung Weinfelden ausklingen.
Rundwanderung Kradolf Nr. TG2003
Kradolf • TG

Rundwanderung Kradolf

Wir verlassen Kradolf durch verschiedene Quartiere Richtung Breitenloo. Ein kurzer, steiler Aufstieg wird belohnt mit einer prächtigen Aussicht in den Alpstein und ins Thurtal. Auf der Anhöhe wandern wir nach Sulgen, wo wir die Hauptstrasse überqueren und zum schönen Auholz-Wald gelangen. Über den Thursteg dem Weiler Heiligbrunnen zu geht es dann wieder aufwärts und in den Wald zum Rothen. Über die Ruine Last steigen wir ab, dem Ausgangsort und Ende der Wanderung zu.
Zur Kaiserlinde Nr. TG2004
Braunau — Münchwilen • TG

Zur Kaiserlinde

Die Wanderung führt von Braunau Dorf über die Braunauer Hööchi zum Punkt «Panorama 180 Grad», wo wir schöne Aussicht zum Lauchetal mit Schloss Sonnenberg, Richtung Süd-thurgau und Hörnli, Groot, Iddaburg geniessen. Bei guter Fernsicht erkennen wir das Alpenpanorama und den Alpstein mit den markanten Gipfeln wie Churfirsten, Säntis, Hoher Kasten. Weiter geht es hinunter ins Uerental und dann wieder hinauf zum Muggenbühl mit erneut guten Ausblicken rundum. Auf dem Wanderweg geht’s weiter durch den Bergwald nach Burgstall und dann zum geschichtsträchtigen Ort der Kaiserlinde auf dem Hofberg Wil. Durchs Quartier «Am Oelberg» wandern wir zu den Reben von Wil an der Trotte vorbei Richtung Bahnstation Bronschhofen und weiter nach Dreibrunnen. Wir haben Gelegenheit, die schöne Wallfahrtskirche Maria Dreibrunnen zu besichtigen und im Restaurant Pilgerhaus einzukehren. Durch Wald und über Felder erreichen wir bald das Dorf Münchwilen und den Bahnhof der Frauenfeld-Wil-Bahn als Ziel.
Appenzeller Vorderland Nr. TG2005
Oberegg — St. Margrethen • AR

Appenzeller Vorderland

Wir starten im innerrhodischen Oberegg, Postautohaltstelle Post. Schon nach kurzer Zeit sind wir im titelgebenden ausserrhodischen Bezirk Vorderland. Wir werden in der Folge noch mehr inner-appenzellische Grenzüberschreitungen machen; Grenzen, die als Folge der Landteilung im Jahre 1597 entstanden sind. Durch eine sanfte Hügellandschaft, über Wiesen, Weiden und durch Wälder, erreichen wir westlich vom Hof Freienland den höchsten Punkt unserer Wanderung. Über Birkenfeld, Wilen und der Meldegg geht’s abwärts zur Festung Heldsberg, einem interessanten Artillerie-Fort aus der Zeit des Reduits. Den Zug in Richtung Thurgau erreichen wir nach kurzem Marsch im Bahnhof in St. Margrethen
Oberthurgau Nr. TG2010
Muolen — Egnach • TG

Oberthurgau

Vorbei am idyllisch gelegenen Balgerweiher und entlang der Gemeindegrenze der inoffiziellen Apfelhauptstadt Egnach wandern wir an diesem Vormittag durch «Mostindien» dem See entgegen. Bereits nach dem Bahnhof Muolen erstreckt sich der Blick bis zum Bodensee. Prächtige Riegelhäuser zeigen sich am Weg und auf der rund zehn Kilometer langen Strecke lässt sich immer wieder ein Blick auf den See erhaschen, der sich hinter den Obstpflanzungen auftut.
Die Murg, Quelle bis Thur 2 Nr. TG2011
Münchwilen — Thurbrücke bei Warth • TG

Die Murg, Quelle bis Thur 2

Bereits kurz nach dem Bahnhof überqueren wir die Murg und folgen dem Weg rechts durch den kleinen Park der Villa Sutter. Wir wandern in Fliessrichtung, mal linksseitig, dann wieder rechts. Vorbei am Roosetaaler Weier und links von Wängi erreichen wir zwei kleine Auengebiete von Matzingen. Hier mündet die Lauche aus dem Gebiet Märwil und kurz danach die Lützelmurg aus dem Gebiet Bichelsee in die Murg. Nachdem wir die Lützelmurg überquert haben, führt unser Weg auf einen Damm. Auch hier sehen wir immer wieder alte Fabrikgebäude. Diese Zeitzeugen machen deutlich, welche Bedeutung die Murg einst für dieses Tal und seine Industrie hatte. Via Aumühle erreichen wir Frauenfeld. Wir folgen den Schlaufen der Murg durch die Stadt. Über den Murg-Auen-Park und den Schachen erreichen wir die Thurbrücke bei Warth. Genau unter der Brücke mündet die Murg in die Thur.
Entlang dem Sitterstollen Nr. TG2012
Haslen AI, Tanne — Haggen • SG

Entlang dem Sitterstollen

Ab der Bushaltestelle Haslen AI, Tanne geht’s hinunter zur Sitter, über den romantischen Steg ans andere Ufer und hinauf zum Weiler Enggenhütten. Weiter geht es über Wiesen und wir queren den Buechbach, welcher die Kantonsgrenze AR zu AI bildet, hinunter zur Sitter und zur Wasserfassung für den Sitterstollen. Durch diesen Stollen wird Sitter-Wasser zum Gübsensee geleitet. Weiter geht es über Stein AR und dann steil hinunter zur Urnäsch. Wir queren das Tobel der Urnäsch entlang dem Siphon, welcher das Sitter-Wasser über die Urnäsch bringt und erneut im Stollen weiterfliesst. Der Ab- und Aufstieg ist eindrücklich und verlangt einiges an Treppensteigen. Nun geht es immer in nördlicher Richtung über dem Stollen zum Gübsensee. Über die Staumauer gelangen wir zur SBB-Brücke und überqueren nochmals die Sitter. Bald ist unser Ziel, Bahnhof Haggen, erreicht.
Aussicht Schlosshöhe Nr. TG2013
Mosnang • SG

Aussicht Schlosshöhe

Mosnang ist Ausgangspunkt und Ziel unserer Rundtour. Von «Moslig» zur Schlosshöchi steigen wir teilweise recht steil hinauf durch den Bodenwald. Hier oben geniessen wir schon sehr schöne Ausblicke zu den Churfirsten und zum Säntis. Auf der Schlosshöchi, dieser markanten Anhöhe mit sehr grossem Gipfelkreuz von 10 Metern Höhe, geniessen wir die Aussicht in alle Himmelsrichtungen. Hinunter geht es Richtung «Wisen». Wir durchwandern eine recht wilde, aber schöne Gegend. Schliesslich erreichen wir das Restaurant Schäfli in Wisen, ein 300 Jahre altes Haus mit Butzenscheiben und Glockentürmchen. Das Wetter- und Betzeitglöcklein läutet täglich um 6 Uhr, 11 Uhr und um 7 Uhr abends sowie bei Unwetter und Feuer. Das schmale, wenig bekannte und idyllische Tal mit Gonzenbächli, in dem Wisen liegt, führt uns zuerst hinab nach Sägeten und dann wieder hinauf nach Lenzlingen, Wolgensingen. Über «Haaggen» kehren wir nach Mosnang zurück.
Um den Gamserrugg Nr. TG2014
Gamsalp — Wildhaus-Lisighaus • SG

Um den Gamserrugg

Auf der Gamsalp (1765 m) starten wir die Umrundung des Gamserrugg und halten uns 100 Millionen Jahre Erdgeschichte vor Augen. Eine artenreiche, um diese Jahreszeit blühende Alpenflora wird uns auf dieser Wanderung begleiten. Unterwegs haben wir fantastische Weitsichten zum Säntis, Schafberg und Altmann des Alpsteinmassivs, zum Pizol und dem höchsten St. Galler, dem Ringelspitz (3247 m), und in die wildgeformte Alvierkette. Vom Gamserrugg Sattel (1945 m) geht es durch typisches Karstgebiet mit Karren, Dolinen und Höhlen durch Mulden und über Kuppen und Schafweiden, dominiert vom Felsfinger des Tristencholben. An Felsen und Steinblöcken sind Spuren der Tethys, Fossilien von Lebewesen wie Muscheln & Co. zu sehen. Oberhalb des Voralpsees kommt die Wandergruppe zum Kurhaus. Gestärkt wandern wir weiter nach Gamperfin und Richtung Herti, wo wir die urwüchsige Landschaft des geschützten Hochmoors auf einem Holzsteg durchqueren. Ab Herti folgen wir der Alpstrasse bis nach Ölberg. Über Weiden und durch lichten Wald via Mittelstation Oberdorf zurück zum Ausgangspunkt an der Talstation der Sesselbahn. Abkürzungsmöglichkeit: 25 Minuten Gehzeit und 200 Höhenmeter mit Sesselbahn Oberdorf – Wildhaus-Lisighaus.
Rundwanderung zum Giessenfall Nr. TG2015
Rickenbach b. Wil • SG

Rundwanderung zum Giessenfall

Wir verlassen Rickenbach in westlicher Richtung durch ein Wohngebiet, ein kurzes Stück dem Alpbach entlang bis zum Waldrand. Nun geht‘s rund 100 Höhenmeter leicht bergan durch das Gruebenholz auf den Ebnet. Kaum geschafft zieht‘s uns auf der anderen Seite ins Tobel runter. Bald erreichen wir den Altbach und schlängeln uns leicht erhöht dem Giessenfall entgegen. Hier ist es feucht und teils rutschig – gute Schuhe und evtl. Stöcke sind auf dem Nagelfluhgestein ratsam. Nachdem wir den Giessenfall von unten bestaunt haben, schreiten wir über Stufen hoch zum Letten. Hier finden wir eine grossartige Grillstelle zum Bräteln der Würste und Sitzgelegenheiten für eine gemütliche Mittagsrast. Gestärkt wandern wir, bald wieder im Wald, hinunter zum Altbach. Das Plätschern stets im Ohr folgen wir dem Bachlauf. Vorbei am Weiler Engi und dem Gebiet Lööli erreichen wir unseren Ausgangspunkt in Rickenbach.
Kühle Sommerwanderung mit Schifffahrt Nr. TG2016
Schlattingen — Büsingen • TG

Kühle Sommerwanderung mit Schifffahrt

In Schlattingen steigen wir aus dem Zug. Nach einer leichten Steigung zeigt sich überraschend der Horizont in einem grossen Halbrund über dem Tal, begrenzt vom Buechberg vor uns, dem Reiat in der Ferne mit seinen zwei höchstgelegenen Dörfern und rechts dem Rauhenberg mit Gailingen im Vordergrund. Zu unsern Füssen liegen im weiten Tal die Dörfer Basadingen und Willisdorf. Beim Austritt aus dem Wald wandern wir vorerst an der Sonne durch die Ebene Richtung Rhein. Durch ein hübsches Einfamilienhausquartier gelangen wir hinunter auf den Rheinuferweg. In Diessenhofen wechseln wir über die Holzbrücke nach Gailingen ans rechte Ufer. Bestückt mit Büschen und Bäumen führt der Weg dem Fluss entlang, vorbei am beliebten Campingplatz Laag, dann treten wir ein in den Wald. Am schmalen Waldpfad, direkt dem Ufer entlang, liegen versteckt einige Wochenendhäuschen. Ab Büsingen geniessen wir die Schifffahrt rheinaufwärts Richtung heimwärts und je nach Lust und Laune wechseln wir gelegentlich auf die Bahn. Bei evt. Unterbruch der Schifffahrt fahren wir mit dem Bus nach Schaffhausen.
Über de Wiisse Felse Nr. TG2017
Steckborn • TG

Über de Wiisse Felse

Diese kurze Rundwanderung von Steckborn in Richtung Berlingen und wieder zurück verläuft weitgehend über Wald- und Flurstrassen. Durch Quartierstrassen geht es zuerst bergauf nach Langenärgeten, zum höchsten Punkt der Tour. Nach dem Abstieg in Richtung Berlingen öffnet sich der Blick wieder Richtung Osten über den Untersee. Der nördlich verlaufende, höhenmässig tiefer gelegene Wanderweg führt dann über einen Sandsteinfelsen, den Wiisse Felse, wo sich eine ehemalige Burgstelle befindet, via Jochental wieder zurück an den Ausgangsort Steckborn.
Von der Aach zur Sitter Nr. TG1923
Oberaach — Bischofszell, Stadt • TG

Von der Aach zur Sitter

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist die Bahnstation Oberaach. Die Namensgeberin dieser Tour, die Aach, bekommen wir jedoch nicht zu Gesicht, da diese einen halben Kilometer nördlich der Station fliesst. Die Wanderung führt uns südwärts, wo wir zuerst das Dörfchen Biessenhofen erreichen. Nach einer sanften Steigung passieren wir die Biessenhofer Weiher. Der grösste davon wurde 1650 künstlich angelegt und ist heute ein Amphibien-Laichgebiet von nationaler Bedeutung. Die 2013 realisierte neue Wegführung des Wanderweges lässt uns den westlichen Rand des Dorfes Zihlschlacht erreichen. Beim Tannenhof biegen wir ab in Richtung Felsenholz, wo uns eine herrliche Aussicht in Richtung Bischofszell erwartet. Weiter geht es via Hummelberg zur Bahnstation Bischofszell Nord, wo müde Wanderer den Zug besteigen können. Entlang an Sitter und Thur erreichen wir die krumme Brücke, das Wahrzeichen von Bischofszell. Der Weg zum Bahnhof führt nun durch den alten Standgraben und lässt die mittelalterliche Geschichte von Bischofszell erahnen.
Auf den Spuren von Guyer-Zeller Nr. TG2018
Kempten — Bauma • ZH

Auf den Spuren von Guyer-Zeller

Wir wandern ab dem Bahnhof Kempten entlang dem Chämtnerbach durch’s Tobel, hinauf nach Bäretswil. Einer der reizvollsten Wanderabschnitte auf dem Industrielehrpfad Zürcheroberland (ILP). Es geht vorbei an rauschenden «Giessen» und Weihern und interessanten Anlagen zur Wasserkraftnutzung. Von Bäretswil führt der ILP, typisch für die Zürcher Oberland-Landschaft, durch Weiler und dem Wissenbach entlang zum Neuthal. Im Neuthal gibt es verschiedenste Attraktionen wie: Industrieensemble, Museumsspinnerei, Leben und Werk von Adolf Guyer-Zeller. Der Weg hinunter nach Bauma führt am Friedhof vorbei, wo das monumentale Grab des Industrie-Pioniers und Erfinders der Jungfraubahn, Adolf Guyer-Zeller, besucht werden kann.
Über den Suruggen Nr. TG2019
Trogen — Gais • AR

Über den Suruggen

Vom ehemaligen Landsgemeindeort Trogen queren wir den Bruederbach im Tobel, den wir nach etwa 100 Meter Aufstieg ein weiteres Mal bei der Grossen Sägi sehen werden. Durch abwechslungsreiche Wälder erreichen wir die alte Verbindung zwischen dem Rheintal und Ausserrhoden, den Ruppenpass. Hier beginnt der eigentliche Surugggen, auf dem wir immer wieder durch interessante Ausblicke ins Rheintal und die gegenüberliegenden Berge verwöhnt werden. Über die Kellersegg steigen wir zum höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Gäbris. Hier können wir uns einen kurzen Kaffeehalt gönnen. In einer weiteren Stunde sind wir in Gais und besteigen die Appenzellerbahn Richtung Heimat.
Flawiler Egg Nr. TG2020
Flawil — Gossau • SG

Flawiler Egg

Wir verlassen Flawil Richtung Stocken, Landberg. Im offenen Gelände nähern wir uns dem Girenmoos, das wir teilweise durchwandern. Stetig bergauf passieren wir kleine Weiler wie zum Beispiel Städeli, Alterswil, Lindenberg, Langmoos, Schöllen und wie sie alle sonst noch heissen, der Flawiler Egg entgegen. Von hier haben wir eine wunderbare Rundumsicht. Danach führt uns ein steiler Abstieg zur Schwänbergbrücke über den Wissbach und wieder hinauf zum Schwänberg. Nochmals ab und auf. Runter zur Tobelmüli und über die Glatt hinauf zur Mult. Da ist schon unser Ziel, Gossau, in Sicht.
Bichelsee - Haselberg - Aadorf Nr. TG2021
Bichelsee — Aadorf • TG

Bichelsee - Haselberg - Aadorf

Wir verlassen Bichelsee in nördlicher Richtung und wandern über die Lützelmurg bis zum Hof Furth. Dann geht‘s, anfangs etwas steil, durch den Wald und dem Waldrand entlang hinauf nach Kienberg. Gleich nach dem Hof gehen wir rechts, vorbei an Wiesen, um bald wieder Waldluft zu schnuppern. Ab hier haben wir wieder ein paar Höhenmeter zu bewältigen, um vorbei am Weiler Haselberg, den Burstel, unseren höchsten Punkt der Tour, beinahe vollständig zu umrunden. Nun geht‘s in drei grossen Schlaufen, immer im Wald und stetig Höhe abbauend, zum Naturschutzgebiet Hagelriet. Nachdem wir den nördlichsten Punkt des Schutzgebietes erreicht haben, geht‘s links über das Mülitobel zum Salzebach hinunter. Zunächst entlang dem Wald-rand führt uns der Weg am Leinehof vorbei nach Ettenhausen. Schon bei den ersten Häusern zieht‘s uns links weg vom Dorf. Ab hier gehts nochmals leicht bergan zum Eichwald, den wir, kurz im Kanton Zürich, durchqueren. In einem Bogen geht‘s durch den Wald Buechhalden und vorbei an Chalberweid. Nun sind wir wieder im Thurgau. Der Lützelmurg entlang erreichen wir den Bahnhof Aadorf.
Napoleonturm 2 Nr. TG2025
Tägerwilen-Gottlieben — Ermatingen • TG

Napoleonturm 2

Bei der gemütlichen Variante pilgern wir durch Tägerwilen, dem Dorfbach entlang, vorbei am Sägeweiher, um bald danach dem ansteigenden Weg an den Tobelrand des Allmendbachs zu folgen. Im Tägerwiler Wald queren wir dessen Quellgebiet. Aus dem Wald tretend, erblicken wir das neue «Wahrzeichen» des Kantons, den Napoleonturm. Dieser wurde im Mai 2017 eröffnet. Nach 208 Stufen Aufstieg bietet sich dem Betrachter ein eindrücklicher Rundblick. Entlang dem Sangetobel und über Schloss Wolfsberg wandern wir schlussendlich zurück Richtung Bahnhof Ermatingen.