Von Wildhaus aus geht’s durchs wilde Flürentobel Richtung Teselalp zur Gulmenhütte. Bald entdeckt man die ersten Gulmen-Arvenbäume, die nördlichsten der Alpen, welche hier 200 bis 300 Jahre alt sind. Zu ihren Füssen liegen die Legföhren. Rechterhand öffnen sich Tiefblicke ins Rheintal. Nach moderatem Anstieg auf den Gulmen geniesst die Wandergruppe den Blick einerseits in die Südwände von Schafberg, Girenspitz und Altmann und andererseits in die Churfirsten und die Obertoggenburger Berge. In der Ferne sieht man bei klarem Wetter die Rheintaler, Vorarlberger und Liechtensteiner Berge.
Der Abstieg erfolgt via Teselalp nach Gamplüt, wo die Seilbahn die Wandernden zurück nach Wildhaus bringt.
Information
Wanderroute
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Daten:
swisstopo,
www.thurgauer-wanderwege.ch
Daten:
swisstopo,
www.thurgauer-wanderwege.ch
Wildhaus
0:00
0:00
Teselalp
1:15
1:15
Gulmehütte
2:08
0:53
Gulme
3:07
0:59
Gamplüt
4:57
1:50
Wandervorschläge
Nr. TG2315
Merlen
• SG
Rundwanderung zu den Murgseen
Mit dem reservierten Alptaxi fahren wir von Murg ca. sechs Kilometer nach Merlen hoch. Die Wanderung beginnt nach der Querung des Murgbaches steil bergauf durch den Wald, über einen schmalen mit Wurzeln und Steinen gekennzeichneten Weg. Nach den 260 Höhenmetern geniessen wir den nun leicht ansteigenden Weg über die Hochebene entlang des Gsponbaches. Durch den Arvenwald gelangen wir zu unserem Pausenplatz für eine kleine Rast.
Frisch gestärkt gelangen wir nach einem erneuten Anstieg von 260 Höhenmeter zum höchsten Punkt der Wanderung mit 1985 m ü. Meer; den Mürtschenfurgglen. Den Blick lassen wir über den vor uns liegenden oberen Murgsee schweifen, wo wir nach dem Abstieg über einen schmalen Wanderweg unsere Mittagspause geniessen.
Erholt von der bisher sportlichen Wanderung führt uns der breite Wanderweg entlang des Murg-
baches die letzten 670 Meter mal steiler mal flacher bergab. Ab Merlen bringt uns das Alptaxi nach Murg, wo unsere Wanderung am Bahnhof endet.[��"�]
Nr. TG2316
Schwägalp
— Appenzell
• AI
Zum wohl schönsten Wasserfall im Alpstein
Diese erlebnisreiche Wanderung startet auf der Passhöhe der Schwägalp und führt zur Potersalp. Zum Leuenfall geht es über die Berneregg weiter abwärts. Ein schmaler Pfad führt in das Tal zum imposanten Leuenfall (abhängig vom Wasserstand!), wo sich der Berndlibach schäumend 34 Meter in die Tiefe stürzt.
Weiter wandern wir auf schattigen Waldwegen bis zur malerischen Ahorn-Kapelle. Die schöne Wallfahrtskapelle und mit der Aussicht auf die mächtigen Nordwände des Alpsteins ist der Ort für die Mittagsrast.
Nach Sittertal folgen wir der Sitter bis nach Appenzell, dem Endpunkt unserer Wanderung.
Nr. TG2113
Brülisau
— Ruhsitz
• AI
Via «Zahme Gocht» in Alpstei
Der Bergweg via «Zahme Gocht» auf die Alp Sigel ist ein Bijou für trittsichere (schwindelfreie) Wanderinnen und Wanderer. Sie scheuen die Bewältigung von einigen hundert Höhenmetern in kurzer Distanz nicht und sind wegtechnisch und landschaftlich gerne abwechslungsreich unterwegs. Nach dem Einwandern über die Feuchtwiesen der Rossweid führt der Weg auf der Kuppe zwischen Brülisau und Schwende bergan. Ab Punkt 1258 müM. windet sich dieser weiter kontinuierlich steil hoch. Auf den letzten Höhenmetern durchsteigen wir ein Felsband, das an etwas ausgesetzten Stellen mit Drahtseilen gesichert ist. Nach 740 erwanderten Höhenmetern, oben auf dem «Zahme Gocht» angekommen, erwartet uns die Weite der Alp Sigel und ein schön gelegener Rastplatz mit fantastischer Aussicht. Nach der Mittagspause wandern wir zuerst gemächlich, dann etwas steiler bergab Richtung Sämtisersee. Dessen Ufer entlang und weiter über idyllische Waldwege erreichen wir das Bergrestaurant «Ruhsitz», wo die Tour endet. Hier können wir die Eindrücke der Bergwanderung nachwirken lassen.
Nr. TG2014
Gamsalp
— Wildhaus-Lisighaus
• SG
Um den Gamserrugg
Auf der Gamsalp (1765 m) starten wir die Umrundung des Gamserrugg und halten uns 100 Millionen Jahre Erdgeschichte vor Augen. Eine artenreiche, um diese Jahreszeit blühende Alpenflora wird uns auf dieser Wanderung begleiten. Unterwegs haben wir fantastische Weitsichten zum Säntis, Schafberg und Altmann des Alpsteinmassivs, zum Pizol und dem höchsten St. Galler, dem Ringelspitz (3247 m), und in die wildgeformte Alvierkette. Vom Gamserrugg Sattel (1945 m) geht es durch typisches Karstgebiet mit Karren, Dolinen und Höhlen durch Mulden und über Kuppen und Schafweiden, dominiert vom Felsfinger des Tristencholben. An Felsen und Steinblöcken sind Spuren der Tethys, Fossilien von Lebewesen wie Muscheln & Co. zu sehen. Oberhalb des Voralpsees kommt die Wandergruppe zum Kurhaus. Gestärkt wandern wir weiter nach Gamperfin und Richtung Herti, wo wir die urwüchsige Landschaft des geschützten Hochmoors auf einem Holzsteg durchqueren. Ab Herti folgen wir der Alpstrasse bis nach Ölberg. Über Weiden und durch lichten Wald via Mittelstation Oberdorf zurück zum Ausgangspunkt an der Talstation der Sesselbahn. Abkürzungsmöglichkeit: 25 Minuten Gehzeit und 200 Höhenmeter mit Sesselbahn Oberdorf – Wildhaus-Lisighaus.