Appenzell — Teufen • AR

Im Frühling zur Ruine Clanx

Die Wanderung führt hoch zur Burgruine Clanx und weiter durch die Appenzeller Hügellandschaft zur Rotach. Die Ruine Clanx oder «Burg zu Appenzell» ist eine mittelalterliche Burgruine auf einer Hügelkuppe des Lehns mit Blick über den Talkessel von Appenzell. Aus Appenzell hinaus wandernd, folgen wir ein Stück der Sitter entlang. Nun führt der Weg während ca. 250 Höhenmetern stetig bergan, bis wir, nach gut einer Stunde Wanderzeit, die Burgruine für eine frühe Mittagsrast «erobern». Eine schöne Aussicht lohnt den Aufstieg. Nach der Stärkung «erklimmen» wir die nächste Hügelkuppe und folgen knapp über der 1000-er Höhenlinie dem Weg durch die hüglige Landschaft mit den hoffentlich ersten spriessenden Frühlingsboten. Nach dem höchsten Punkt beim «Rüteli» führt der Weg kontinuierlich bergab, abwechselnd auf Wiesenpfaden und befestigten Wegen. Eine kurze steinige Waldpassage wird gequert, um wenig später über Weidewiesen an die Rotach zu gelangen. An der Haltestelle «Steigbach» der AB (Einsteigen möglich) vorbei, wandern wir dem idyllisch dahinfliessenden Bachlauf entlang. Ein letzter sanfter Anstieg ist zu bewältigen, bevor alsbald das Ziel am Bahnhof Teufen erreicht wird.

Information

Wanderkarte 1:50‘000, Blatt 227 T Appenzell
Landeskarte 1:25‘000, Blatt 1095 Gais

Route auf SchweizMobil

Wanderung Nr. TG2407

Präsentiert von Thurgauer Wanderwege

Damaris Gähwiler

GPS-Routendaten herunterladen

Appenzell
0:00
0:00
train
Ruine Clanx
1:05
1:05
Rüteli
2:05
1:00
Leimensteig
2:30
0:25
Steigbach
3:15
0:45
train
Teufen
4:00
0:45
train

Wandervorschläge

Appenzell und St. Gallen im Blick Nr. TG2616
Niederteufen — St. Gallen, Bahnhof • SG

Appenzell und St. Gallen im Blick

Ein asphaltierter Weg führt steigend von Niederteufen zur Frölichsegg. Auf breitem Weg mit Blick ins Appenzellerland geht es bergab und bergauf, teils im schattigen Wald. Ab oberer Horst beginnt der Abstieg auf teilweise schmalem Wanderweg durch den Steineggwald zum Wenigerweiher. Nach einer flachen Strecke beginnt die Steigung über mehrere Treppenstufen und einen schmalen Weg zum Freudenberg. Über einen Panoramaweg und ein paar weitere Stufen steigt man zu den drei Weiheren ab. Über einen breiten Weg mit Blick über die Stadt St. Gallen geht es zur Mühlegg. Ab hier kann die Standseilbahn gewählt oder auf einem Wanderweg hinunter zum Bahnhof gewandert werden.
Hundwiler Höhi Nr. TG2421
Gontenbad — Zürchersmühle • AR

Hundwiler Höhi

Wir starten beim Bahnhof Gontenbad um 09.30 Uhr. Es geht konstant aufwärts Richtung Himmelberg. Wir wandern weiter auf einer Kuppe, mit beidseitiger schöner Aussicht, zur Chuterenegg. Es geht nochmals steil aufwärts. Kurz vor der Hundwiler Höhi machen wir Mittagspause. Nachher geniessen wir die Aussicht auf der Hundwiler Höhi. Danach geht es abwärts über Müllershöhi, Egg nach unserem Endziel Zürchersmühle. Dort kehren wir im Gasthaus Säntisblick ein.
Öber d‘ Hängebrogg zwöschet Grueb SG und Grueb AR Nr. TG2216
Eggersriet, Oestran — Wienacht-Tobel • SG

Öber d‘ Hängebrogg zwöschet Grueb SG und Grueb AR

Vom Start bei der Postautohaltstelle Eggersriet, Oestran wandern wir auf Wiesenwegen aufwärts zum Weiler Egg. Nach einem weiteren Aufstieg erreichen wir die Eggersrieter Höhe mit einem Ausblick auf den Alpstein, wenn es das Wetter erlaubt. Die ultimative Fernsicht geniessen wir dann auf dem Fünfländerblick: Das ganze Thurgauer, St. Galler und das deutsche Bodenseeufer, die alte und neue Rheinmündung und die Allgäuer- und Vorarlbergerberge. Nach dem Durchqueren von St. Gallisch Grub sind wir schon bald auf der der «Hängebrogg», die der Wanderung den Namen gegeben hat. Der Weg führt uns nun nach der Station Wienacht-Tobel, von wo uns das Heidener-Bähnli zurück in den Thurgau bringt, wenigstens bis nach Rorschach.
Entlang dem Sitterstollen Nr. TG2012
Haslen AI, Tanne — Haggen • SG

Entlang dem Sitterstollen

Ab der Bushaltestelle Haslen AI, Tanne geht’s hinunter zur Sitter, über den romantischen Steg ans andere Ufer und hinauf zum Weiler Enggenhütten. Weiter geht es über Wiesen und wir queren den Buechbach, welcher die Kantonsgrenze AR zu AI bildet, hinunter zur Sitter und zur Wasserfassung für den Sitterstollen. Durch diesen Stollen wird Sitter-Wasser zum Gübsensee geleitet. Weiter geht es über Stein AR und dann steil hinunter zur Urnäsch. Wir queren das Tobel der Urnäsch entlang dem Siphon, welcher das Sitter-Wasser über die Urnäsch bringt und erneut im Stollen weiterfliesst. Der Ab- und Aufstieg ist eindrücklich und verlangt einiges an Treppensteigen. Nun geht es immer in nördlicher Richtung über dem Stollen zum Gübsensee. Über die Staumauer gelangen wir zur SBB-Brücke und überqueren nochmals die Sitter. Bald ist unser Ziel, Bahnhof Haggen, erreicht.

Tags

Appenzell Ausserrhoden Nordostschweiz Wanderung Sommer mittel T1

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